34 Results for : paradigmatischen

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    Dass Ludwig van Beethoven keine Fugen schrieb, die mit Johann Sebastian Bachs paradigmatischen Werken konkurrieren können, ist hinlänglich bekannt. Doch suchte Beethoven auch nicht die historistische Herausforderung, sondern vielmehr die Nutzung einer traditionsreichen Satztechnik für seine Zwecke.Die Offenheit der Form in Verbindung mit dem Ansatz, Kompositionen aus dem Material weniger Töne zu entwickeln, ließ Beethoven zumal im Spätwerk nach Möglichkeiten suchen, die althergebrachte Kunstform der Fuge mit einer "poetischen Idee" zu revitalisieren. In den letzten Fugen gelang es ihm, nur aus dem Diskurs des Materials Kompositionen zu generieren, die mit rein musikalischen Mitteln zu einer Ideenmusik sui generis wurden.Kurze Analysen dieser kontrapunktischen (Teil-)Sätze bilden die Voraussetzung, Beethovens Spätwerk neu zu deuten: Der ästhetische Gehalt ist eine genaue Funktion der Satztechnik und seine "Philosophie der Musik" (Adorno) ein Programm, das erst durch die Mittel derFuge kompositorisch realisiert werden konnte.
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    Die Abschaffung der Wehrpflicht als Konvergenz politischer Ströme ab 16.99 € als epub eBook: Analyse eines paradigmatischen Wandels in der deutschen Verteidigungspolitik. 1. Auflage. Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Politikwissenschaft,
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    Die semantische Valenz in der modernen Valenztheorie ab 13.99 € als Taschenbuch: Die syntagmatischen und paradigmatischen Beziehungen am Beispiel-Lexem hängen. 4. Auflage. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Sprachwissenschaft,
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    Als expressionistischer Dichter, Dada-Trommler, Freiwilliger und Deserteur des 1. Weltkriegs, Aktivist des Spartakusbundes, Mitbegründer der KAPD, Vagabund, Schiffsentführer, Leiter einer russischen Zündholzfabrik, Wirtschaftsanalytiker und Börsenspekulant war Franz Jung schon zu Lebzeiten eine Legende. Er war oft im Gefängnis, vielfach auf der Flucht, schrieb ca. 30 Romane, mehr als zehn Theaterstücke sowie Essays, Radiofeatures, ökonomische und politische Analysen.Er war der Inbegriff des Abenteuertums, des Aufbruchs und Ausbruchs. "Ein Charakter, wie man sie heutzutage nur noch auf Leinwänden trifft", beschreibt ihn Günter Kunert. Jung war immer kompromißlos und ist dadurch in diesem "Jahrhundert des Verrats" zu einer paradigmatischen Figur geworden. Zur Zertrümmerung der großen Illusionen und Ideologien hat er einen bedeutenden Teil beigetragen."Einer der imponierenden Väter, in deren Fußstapfen wir traditionell sicherer stehen könnten in unserem Land", sagt Günter Herburger über ihn und Michael Rohrwasser bezeichnet den Weg nach unten als eines der wichtigsten Bücher, die nach dem Krieg erschienen sind.
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    In welchem Verhältnis stehen moderner Staat und moderne Familie? Dorit Geva verfolgt diese Frage anhand einer für die Staatlichkeit symbolkräftigen Institution: der Wehrpflicht. In einer historisch vergleichenden Studie zu zwei paradigmatischen Nationen, zu Frankreich und zu den Vereinigten Staaten, untersucht sie die Spannung zwischen familialer und staatlicher Autorität. Es wird deutlich, dass zentrale Erwartungen an männliche Staatsbürger - Soldat sein und Vater sein - im Widerspruch zueinander stehen. Denn wenn Männer Soldaten werden, sind sie nicht da, um der Familie vorzustehen, und als Väter können sie nicht jederzeit kämpfen. Geva zeichnet die institutionellen Versuche nach, mit dieser Spannung umzugehen. Dabei zeigt sie, wie moderne Staatsentwicklung an familiale Autorität und deren geschlechtsspezifische Strukturen gebunden ist. Deshalb nimmt die Autorin nicht nur die Regeln der Wehrpflicht, sondern auch die Position der Frau im Familienrecht, Prozesse der Arbeitsteilung und patriarchale Familienstrukturen in den Blick. So führt Dorit Geva eindrucksvoll vor, wie lohnend die Verbindung feministischer Forschung mit einer an Max Weber orientierten Staatswissenschaft sein kann.
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    Ernst Gisel (geb. 1922) ist eine herausragende Persönlichkeit der Schweizer Architektur. Seine seit Mitte der 1940er Jahren realisierten Bauten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und im Fürstentum Liechtenstein setzten stets gewichtige neue Akzente und befruchteten den architektonischen Diskurs weit über die Schweiz hinaus. In seiner mehr als sechs Jahrzehnte dauernden Entwurfs- und Bautätigkeit hat sich Ernst Gisel nie an dogmatischen Programmen, theoretischen Überbauten oder flüchtigen Moden orientiert. Trotzdem gehörten seine wichtigen Bauten jeweils zu den markantesten Lösungen aktueller Bauaufgaben und wurden dementsprechend breit rezipiert. Dies gilt für seinen ersten grossen Wurf, das Parktheater in Grenchen, ebenso wie für seine paradigmatischen Wohn-, Schul- und Sakralbauten. Losgelöst von althergebrachten Typologien zeugen sie von einer umfassenden, ganzheitlichen Annäherung an die jeweilige Problemstellung, von Sensibilität bezüglich städtebaulicher und topografischer Gegebenheiten und von einer hohen plastischen Kraft. Ernst Gisel ist seit 1968 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Die 1993 im gta Verlag herausgegebene Monografie ist seit langem vergriffen. Die überarbeitete, ergänzte und aktualisierte Neuauflage bietet Gelegenheit, Aspekte wie Innenraumgestaltung, Malerei und Zeichnung, die bei der Erstauflage nur gestreift wurden, vertieft darzustellen.
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    Im Zeitalter der Globalisierung findet eine zunehmende Hybridisierung von Kultur statt. Auch das Einwanderungsland Deutschland wird heute von einer Vielzahl von kulturellen Einflüssen geprägt, die das Bild einer einheitlichen Kultur in Deutschland, gar einer Leitkultur, konterkarieren. Von dieser These ausgehend setzt der Autor in seiner Arbeit interkulturelle Pädagogik in den Kontext einer globalen Welt mit einer Vielzahl von kulturellen Ausprägungen.Die zunehmende Überlagerung der Kulturen in der Welt stellen klassische Differenz-Erklärungsmodelle, wie Rassismus oder Nationalismus in Frage.Dabei wird Rassismus nicht obsolet, sondern gewinnt in modernisierter Form an neuer Relevanz. Im vorliegenden Buch wird die fünfhundertjährige Geschichte einer ethnisierten globalen Welt nachgezeichnet, in der zuerst Rassen, Nationen und Kolonialismus - Grenzen - geschaffen worden sind:Grenzziehungen, die in aktuellen Tendenzen der Globalisierung verwischt werden. Dieser historisch soziologischen Einführung folgt die Erklärung von diskursiven Grenzziehungen am Beispiel des rassistischen Diskurses. Der diskursiven Grenzziehung steht die fragmentarische, hybride Realität gegenüber, die menschliche Identität prägt. Auf der Basis foucaultscher Diskurstheorie und den Postcolonial Studies werden der rassistische Diskurs und hybride Identitäten erklärt. Interkulturelle Pädagogik ist heute mit beiden Phänomenen konfrontiert. Sie sind als die paradigmatischen Grundlagen gegenwärtiger interkultureller Pädagogik zu begreifen.
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    Oksana Sabuschkos zweiter Roman ist eine schonungslose, mutige und manchmal schockierende Abrechnung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der Ukraine. In einem komplexen Panorama erzählt sie die Geschichte dreier Frauen und damit auch die schwierige und verworrene Geschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert.Daryna ist Fernsehproduzentin in Kiew. Eines Tages entdeckt sie ein Foto der Partisanin Helzja, Mitglied der Ukrainischen Aufstandsarmee in den 40er Jahren, und beschließt, ihre Geschichte in einer Dokumentation aufzuarbeiten, umso mehr, als sie sich im Zuge ihrer Recherchen in Helzjas Enkel verliebt. Fast zur selben Zeit kommt Darynas beste Freundin bei einem Unfall ums Leben, die Malerin Wlada, deren international hoch gehandelte Gemäldeserie "Geheimnisse" bei diesem Unfall verschwindet.Geheimnisse vor den Bolschewiken vergrabene Ikonen, geheimniskrämerische Mädchenspiele, von der offiziellen Geschichtsschreibung Verschwiegenes, das Unausgesprochene zwischen Männern und Frauen dieses Motiv durchzieht den überbordend erzählten Roman, der eine erstrangige Mentalitätsgeschichte eines paradigmatischen osteuropäischen Landes darstellt. Oksana Sabuschkos neues Buch ist noch offensiver als ihr Erfolgsroman Feldstudien über ukrainischen Sex, sie verschont weder die Helden der ukrainischen Geschichte noch deren Opfer, weder die Jahrzehnte unter der russischen Sowjetherrschaft noch die ersten beiden Jahrzehnte der Unabhängigkeit, und da sich der gesellschaftliche Machtkampf gerade auch im Sexuellen spiegelt weder Männer noch Frauen. Ihre Fragen gehen uns alle an: Ist es vernünftig, die "stillgelegten Geheimnisse" der Geschichte auszugraben oder sollte man sie aus Sicherheitsgründen gar nicht erst berühren? Wie gehen wir mit den Traumata der Vergangenheit um, von denen wir gar nicht wissen, dass wir sie geerbt haben
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    Zur paradigmatischen Erzählweise des Nibelungenliedes und deren Begründung am Beispiel der 6. Aventüre - 1. Auflage: ab 12.99 €
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    Das Konzept Ganzes Haus. Zur paradigmatischen Funktion der Herrschaftsverhältnisse im frühneuzeitlichen Haus - 1. Auflage: ab 12.99 €
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