38 Results for : patriarchale

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    Öl im Golf von Mexiko, Kernschmelze in Fukushima, Gentech-nik auf dem Vormarsch und soviel Kriegsgebiete wie noch nie ... Es geht hier nicht um allgemeines Krisengerede, sondern um die Erkenntnis, warum die Krise systematisch an die Lebensbe-dingungen als solche geht: das utopische patriarchale Projekt der Schöpfung aus Zerstörung bzw. der Zerstörung durch eine so ge-nannte "Neu-Schöpfung" folgt einer perversen, "alchemistischen" Logik, die zudem mit Heils- und Erlösungserwartungen verbun-den ist: Die Vernichtung des Gegebenen und natürlich Gebore-nen wird ausgeblendet und ist kollektiv unbewusst! Man schaut nur auf das von Menschen Gemachte.Die Zerstörung der Welt ist aber kein Irrtum, sondern gewollt, weil sie als Voraussetzung für eine so genannte "bessere Welt" angesehen wird. Das ist die spezifi sch moderne Irrationalität. Verbesserungsvorschläge und Reformen aber sind ebenso "Al-chemie" und tun so, als ob der Aufbau einer wiederum "besseren" Welt ohne die gleichzeitig laufende Abschaffung patriarchalen Wollens, Fühlens, Denkens und Handelns bzw. des Patriarchats als System überhaupt möglich wäre.Patriarchat jedoch ist ein bewusst gewollter, organisierter und globaler Krieg gegen das Leben und dessen Religion.Niemand weiß heute, welchen Charakter eine Bewegung ha-ben könnte, die eine neue Zivilisation aufbaut. Es wird aber et-was ganz anderes sein müssen als das, was wir bisher gekannt haben. Einiges ist inzwischen schon zu ahnen.
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    Kein Frieden ohne FeminismusImmer noch dominieren alte, weiße, westliche Männer die Politik sowie Theorie und Praxis der internationalen Beziehungen. Dadurch werden die Bedürfnisse von Frauen und Minderheiten permanent ignoriert. Die Welt ist voller Kriege, Krisen und Unrecht.Kristina Lunz tritt mit ihrem "Centre for Feminist Foreign Policy" an, das zu ändern. Die Politikwissenschaftlerin, Aktivistin und Entrepreneurin denkt Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit mit Außenpolitik zusammen und will so einen Paradigmenwechsel einleiten: Machtgebaren und militärischen Muskelspielen setzt sie Mediation in Friedensverhandlungen, feministische Machtanalysen und Klimagerechtigkeit entgegen. Realpolitik wird gegen Utopien ausgetauscht, und Botschafterinnen gibt es genauso viele wie Botschafter. So kann das Gegeneinander der Nationen endlich abgelöst werden, und alle werden in größerer Sicherheit und mit weniger Konflikten leben können.»Mit ihremBuch deckt Kristina Lunz in brillanter Weise die brutalen Muster der männlichen Dominanz auf globaler Ebene auf. Anhand von konkreten Beispielen zeigt sie, wie patriarchale Strukturen unsere Welt durch Gier, Gewalt und Machtmissbrauch allmählich zerstören. Lunz zeigt die Möglichkeit einer gerechteren und sicheren Welt - und somit einen Weg aus der gegenwärtigen Krise.« - Emilia Roig»Mit diesem Buch legt Kristina Lunz den Finger in die Wunde und führt eloquent und scharfsinnig vor: Eine feministische Außenpolitik ist dringlich und notwendig. Und zwar nicht zur Konstruktion kolonialer Überlegenheit, sondern zur Dekonstruktion ebendieser.« - Kübra Gümüsay»Dieses Buch wird Sie dazu bringen, den Status quo der Sicherheits- und Außenpolitik zu hinterfragen und ihn humaner, effektiver und inklusiver neu zu denken.« - Madeleine Rees, Generalsekretärin der Women's International League for Peace and Freedom
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    Kein Frieden ohne Feminismus Immer noch dominieren alte, weiße, westliche Männer die Politik sowie Theorie und Praxis der internationalen Beziehungen. Dadurch werden die Bedürfnisse von Frauen und Minderheiten permanent ignoriert. Die Welt ist voller Kriege, Krisen und Unrecht. Kristina Lunz tritt mit ihrem "Centre for Feminist Foreign Policy" an, das zu ändern. Die Politikwissenschaftlerin, Aktivistin und Entrepreneurin denkt Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit mit Außenpolitik zusammen und will so einen Paradigmenwechsel einleiten: Machtgebaren und militärischen Muskelspielen setzt sie Mediation in Friedensverhandlungen, feministische Machtanalysen und Klimagerechtigkeit entgegen. Realpolitik wird gegen Utopien ausgetauscht, und Botschafterinnen gibt es genauso viele wie Botschafter. So kann das Gegeneinander der Nationen endlich abgelöst werden, und alle werden in größerer Sicherheit und mit weniger Konflikten leben können. »Eine kühne Vision für eine nachhaltige Zukunft« - Margot Wallström, Außenministerin von Schweden (2014-2019) »Mit ihrem Buch deckt Kristina Lunz in brillanter Weise die brutalen Muster der männlichen Dominanz auf globaler Ebene auf. Anhand von konkreten Beispielen zeigt sie, wie patriarchale Strukturen unsere Welt durch Gier, Gewalt und Machtmissbrauch allmählich zerstören. Lunz zeigt die Möglichkeit einer gerechteren und sicheren Welt - und somit einen Weg aus der gegenwärtigen Krise.« - Emilia Roig »Nach diesem Buch werden Sie anders auf die Welt blicken. Und eine Einladung zu mutiger Mitmenschlichkeit erhalten haben: das Silencing, mit dem strukturelle Gewalt normalisiert wird, können wir nur solidarisch brechen.« - Maja Göpel »Mit diesem Buch legt Kristina Lunz den Finger in die Wunde und führt eloquent und scharfsinnig vor: Eine feministische Außenpolitik ist dringlich und notwendig. Und zwar nicht zur Konstruktion kolonialer Überlegenheit, sondern zur Dekonstruktion ebendieser.« - Kübra Gümüsay »Kristina Lunz zeigt auf, wie eine künftige Außenpolitik aussehen könnte, die Menschenrechte und menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellt. Ein mutiger und lesenswerter Entwurf!« - Düsen Tekkal »Geschlechtergerechtigkeit Realität werden zu lassen - dafür lohnt es sich zu engagieren. Denn Fortschritt passiert nicht von allein. Kristina Lunz zeigt engagiert, zugespitzt und deutlich: Geschichte wird von Menschen gemacht.« - Michelle Müntefering »Dieses Buch wird Sie dazu bringen, den Status quo der Sicherheits- und Außenpolitik zu hinterfragen und ihn humaner, effektiver und inklusiver neu zu denken.« - Madeleine Rees, Generalsekretärin der Women's International League for Peace and Freedom
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    Von der feministischen Kapitalismus- und Patriarchatskritik zum Begriff der Moderne als globalem System des kapitalistischen Patriarchats und der Entstehung der interdisziplinären Kritischen Patriarchatstheorie als neuem Meta-Paradigma. Entwicklung eines neuen Patriarchatsbegriffs aus der Technikkritik: dem theologisch legitimierten Projekt einer männlichen Schöpfung aus Zerstörung als der Utopie einer Ersetzung von Mutter (und) Natur. Prognostische Qualität der Analysemethode aufgrund des Einschlusses der bisher unsichtbaren Gemachten, der Frauen.Thema ist die Entwicklung von der feministischen Kapitalismus- und Patriarchatskritik zu der des kapitalistischen Patriarchats . Das heutige Patriarchat ist demnach nicht ein historisches Überbleibsel , das der kapitalistischen Moderne weichen wird. Sondern der Kapitalismus selbst ist die neueste Variante, ja der Gipfel der historischen Entwicklung des Patriarchats, und nicht eine eigenständige Gesellschaftsformation. Im Gegenteil, die Moderne ist patriarchal und nur in Europa entstanden. Sie ist der Versuch, die alte Utopie des Patriarchats von einer mutter- und naturlosen, aber höheren , endlich Männer - gemachten Welt durch Fortschritt zu verwirklichen. Dieses Projekt ist gescheitert. Das Diesseits dieser Gewalt-Utopie, ihr reales Ergebnis, ist für immer mehr Menschen schon zur Hölle einer Dystopie geworden.Die Analyse ging über die feministische Ökonomie- und Weltsystem - Kritik und die der neoliberalen Konzern-Globalisierung vor dem Hintergrund eines anderen Naturverständnisses hin zur feministischen Technikkritik, die an die sozialwissenschaftliche Kritik der Maschine anknüpft, und bis in die Antike ( Alchemie ) zurückgehend zu einem neuen Patriarchatsbegriff führte, der selbst andererseits durch die moderne Matriarchatsforschung ermöglicht wurde. So ist die Kritische Patriarchatstheorie entstanden, ein neues Meta-Paradigma für alle Wissenschaftsdisziplinen. Sie weist auch hinaus aus der Krise der Lebensbedingungen, welche die patriarchale Entwicklung aufgrund ihrer Religion und Methode einer Schöpfung aus Zerstörung systematisch hervorbringt. Damit wird zum ersten Mal erkennbar, warum die Moderne notwendig zur Zerstörung der Welt führen muss. Es werden dadurch aber auch Alternativen sichtbar, die bisher verborgen geblieben sind.Die Versuche seitens der VerteidigerInnen der kapitalistischen Moderne , die neue Theorie zu behindern, könnten auch bedeuten, dass sie sich deren kommendem Techno-Faschismus und Fundamentalismus anschließen. Aber die Alternative in Richtung eines Jenseits der Gewalt hat schon begonnen.Obwohl die Kritische Patriarchatstheorie über 2-3 Jahrzehnte hinweg entwickelt worden ist, war von Anfang an die prognostische Qualität des zugrunde liegenden Bemühens gegeben. Sie beruht auf der Methode, vom Boden des Fasses auszugehen, also denen, die meist in der Unsichtbarkeit gehalten werden: den Frauen der Welt.
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    Caroline ist eine Dame, die ihrer Zeit stets voraus war. Die 1920er Jahre sahen für Frauen eigentlich Heim und Herd als Lebensaufgaben vor. Caroline aber befreit sich aus der Ehe, die ihre Eltern für sie arrangiert haben, und wird eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Und auch im weiteren Leben setzt sie sich immer wieder über Grenzen hinweg, die die patriarchale Gesellschaft für sie vorgesehen hat. Über 50 Jahre später führt ihr Enkelsohn Stéphane einen ähnlichen Kampf: Als schwuler Junge in einer großbürgerlichen Schweizer Familie sucht er der Rolle des angepassten, maskulinen Heteros zu entkommen, die alle von ihm zu erwarten scheinen. Alle bis auf seine flamboyante, 90-jährige Oma Caroline.
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