172 Results for : weirdness

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    Embracing Your Weirdness - It Is What Makes You Unique So You Can Thrive In Life And Work ab 2.99 € als epub eBook: . Aus dem Bereich: eBooks, Sachthemen & Ratgeber, Selbsthilfe,
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    Strange 66 ab 24.99 € als epub eBook: Myth Mystery Mayhem and Other Weirdness on Route 66. Aus dem Bereich: eBooks, Geschichte & Dokus,
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    This book explores the famous quantum debate between Albert Einstein and Niels Bohr. A clear and precise exposition of a most complicated issue concerning the implications of indeterminacy and photon entanglement. ungekürzt. Language: English. Narrator: Cliff Truesdell. Audio sample: https://samples.audible.de/bk/acx0/050901/bk_acx0_050901_sample.mp3. Digital audiobook in aax.
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    Eleven bizarre short stories from the mad mind of Thomas S. Flowers ranging from Cronenberg-styled body horror to John Carpenter-inspired dark science fiction. Stories include: "Gone": A UFO crashes on a family farm setting in motion events that will lead to tragic results.  "Happiness": A peculiar salesman comes to Happiness, Texas with nothing but an scarlet suit and a briefcase, and the ability to resurrect the dead...but his services come at a cost.  "The Abigail": A crack-whip special tactics squad investigates a supposedly derelict spaceship only to find that some things are better left alone.  "Ultrasound": Soon-to-be parents face their worst nightmare come true. "The Witch of Staunton County": Zealots find that sometimes truth is stranger than fiction.  "Marrow": A homeless man is introduced to a secret Order with curious appetites. "The Ascension of Henry Porter": With a prognosis grim as his, Henry will do whatever it takes to cheat death...but as the saying goes, there are worst things than dying.  "Apocalypse Meow": Jill always hated cats. Now weird glowing strays are invading her town.  "The Foree Farm Massacre": He came home from war with a curse. Now the townspeople will learn just how dangerous he really is.  "Beautiful Ugly": Martin wanted nothing but for the world to see him as he truly was. Beautiful. Exotic. To be seen as Martha. But when he attempts the impossible at the promise of a strange doctor, what people see is not him at all, but a monster.  "The Philosopher": Even in a nuclear-eradicated world populated by mutants, the truth must be heard. ungekürzt. Language: English. Narrator: Tim Carper. Audio sample: https://samples.audible.de/bk/acx0/108202/bk_acx0_108202_sample.mp3. Digital audiobook in aax.
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    Highly Irregular is an illustrated history of English as told through all the things that are weird about it. Why are there so many silent letters? Why do we have irregular verbs? What is the deal with the word 'colonel'? The weirdness of English can be blamed on specific influences that shaped it, and in this book Arika Okrent investigates the many puzzles of our language to show how English came to be the way it is today.
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    The audiobook girls want every boy to listen to! An eight-year-old girl's advice for annoying boys such as: lose the weirdness; don't mess with a girl's candy; stop making excuses. ungekürzt. Language: English. Narrator: James Heffernan, Carol Heffernan. Audio sample: https://samples.audible.de/bk/acx0/066971/bk_acx0_066971_sample.mp3. Digital audiobook in aax.
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    The Armchair Olympian is a strangely addictive listen, celebrating the glitz and glamour, wonder and weirdness of the Olympic Games. With stats, trivia, quotes and quizzes, you can test your knowledge and release your inner sporting geek! ungekürzt. Language: English. Narrator: Sean Conroy. Audio sample: https://samples.audible.de/bk/adbl/009528/bk_adbl_009528_sample.mp3. Digital audiobook in aax.
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    Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. GRIM104 und TESTO erzählen vom trüben Weg hin zum Erfolg, als ?ZM auf dem Normiefest? spielten, vor Typen mit Deutschlandhut und mit DJ Ötzi als Kontrastprogramm.Blicken auf Männer und einengende Männlichkeitskonzeptionen, wenn im Hort aus ?zwei Decken und zwei Stühlen? eine ?Liebeshöhle? wird, in der ein Spielkamerad Küsse auf den Bauch verteilt ? und blicken auf Frauen, aus den Augen eines Incel-Raubtiers, dessen Geilheit kein Ventil gesetzt ist und aus den Augen des feministischen Posterboys, dem ein ?The Future is female? genauso schnell von den Lippen geht, wie der bedrohlich-aufdringliche Anruf nachts um 3.Huldigen ?König Alkohol?, der zwar ?alles zerstört, alles kaputt um mich rum?, aber dessen Zauberkraft auch für Abenteuer und Legendenbildung sorgt. Dann, langsam kommt er, ?Der Erfolg?, erkennt man, dass man ein ?Traumprinz wie Dieter Bohlen? ist und wenn es nicht klappt mit den Girls, scheiss drauf ?wieviel Klicks hat denn dein Neuer, wenn ich fragen darf?? Lachen irre beim ?Tanz auf dem Vulkan?, gegen das bedrohliche Brodeln der Lava aus NSU, AFD, aus Nordkreuz und VS.Und landen in der Gegenwart, wenn man begreift, dass Musik machen und Musik verkaufen eventuell zusammen gehören, wenn man gemeinsam mit AHZUMJOT seine Fans zum Kauf der Deluxe-Box einschwört, ?ich liebe euch so sehr, ihr dämlichen Viecher?. Wenn die Bühnen groß und größer werden, man unter den irritierten Blicken von Angela Merkel und 40.000 schockierten Zuschauern ein Feiertagsprogramm mit ZM-Klassikern wie ?Endlich Wieder Krieg? bestreitet, ?Auftritt Brandenburger Tor, ausgebuht/ aber gut bezahlt ? fühlt sich geil an.?Und wenn man vielleicht langsam müde wird und hofft, dass der Sommer langsam vorbeigeht, wenn man sich wünscht, dass der schwere Goldschmuck endlich dafür sorgt, dass man still und heimlich beim Baden ertränkt wird. Und dass, wenn einem solche Gedanken kommen, vielleicht an der Zeit ist zu gehen. Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.
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    Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. GRIM104 und TESTO erzählen vom trüben Weg hin zum Erfolg, als ?ZM auf dem Normiefest? spielten, vor Typen mit Deutschlandhut und mit DJ Ötzi als Kontrastprogramm.Blicken auf Männer und einengende Männlichkeitskonzeptionen, wenn im Hort aus ?zwei Decken und zwei Stühlen? eine ?Liebeshöhle? wird, in der ein Spielkamerad Küsse auf den Bauch verteilt ? und blicken auf Frauen, aus den Augen eines Incel-Raubtiers, dessen Geilheit kein Ventil gesetzt ist und aus den Augen des feministischen Posterboys, dem ein ?The Future is female? genauso schnell von den Lippen geht, wie der bedrohlich-aufdringliche Anruf nachts um 3.Huldigen ?König Alkohol?, der zwar ?alles zerstört, alles kaputt um mich rum?, aber dessen Zauberkraft auch für Abenteuer und Legendenbildung sorgt. Dann, langsam kommt er, ?Der Erfolg?, erkennt man, dass man ein ?Traumprinz wie Dieter Bohlen? ist und wenn es nicht klappt mit den Girls, scheiss drauf ?wieviel Klicks hat denn dein Neuer, wenn ich fragen darf?? Lachen irre beim ?Tanz auf dem Vulkan?, gegen das bedrohliche Brodeln der Lava aus NSU, AFD, aus Nordkreuz und VS.Und landen in der Gegenwart, wenn man begreift, dass Musik machen und Musik verkaufen eventuell zusammen gehören, wenn man gemeinsam mit AHZUMJOT seine Fans zum Kauf der Deluxe-Box einschwört, ?ich liebe euch so sehr, ihr dämlichen Viecher?. Wenn die Bühnen groß und größer werden, man unter den irritierten Blicken von Angela Merkel und 40.000 schockierten Zuschauern ein Feiertagsprogramm mit ZM-Klassikern wie ?Endlich Wieder Krieg? bestreitet, ?Auftritt Brandenburger Tor, ausgebuht/ aber gut bezahlt ? fühlt sich geil an.?Und wenn man vielleicht langsam müde wird und hofft, dass der Sommer langsam vorbeigeht, wenn man sich wünscht, dass der schwere Goldschmuck endlich dafür sorgt, dass man still und heimlich beim Baden ertränkt wird. Und dass, wenn einem solche Gedanken kommen, vielleicht an der Zeit ist zu gehen. Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.
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    Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. 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Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.
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